Seit vielen Jahrzehnten unterstützen wir Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Ob mit unseren Rettungs- und Pflegediensten, unseren hochwertigen Bildungs- und Erziehungsangeboten oder mit humanitärer Hilfe weltweit: Unser Engagement ist vielfältig und tief verwurzelt.
Dabei sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Um einen gesellschaftlichen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft zu leisten, wollen wir die ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen unseres Handelns transparenter machen und uns in diesen Bereichen gezielt weiterentwickeln.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat dafür eine Strategie mit Maßnahmen erarbeitet. Die Verbände setzen die vorgesehenen Schritte nach und nach um. Welche Maßnahmen wir umsetzen und welche Ergebnisse wir erreichen, machen wir dort sichtbar, wo belastbare Daten vorliegen.
Auf dem Gelände der Regionalgeschäftsstelle in der Debyestraße sind im April 2025 zwei Bienenvölker der Buckfastbiene eingezogen. Leipziger Berufsimker und Bienenpädagoge André Soudah kümmert sich um unsere Bienen.
Die beiden Bienenstöcke bieten einen praktischen Anlass, sich mit Bestäubung, Artenvielfalt und den Lebensräumen von Insekten zu beschäftigen. Mitarbeitende sowie Kinder und Jugendliche aus unseren Einrichtungen können an Workshops teilnehmen und dabei mehr über Bienenhaltung erfahren – und nicht zuletzt natürlich auch leckeren Johanniter-Honig probieren.
Seit 2022 verzichten wir bei Geburtstagen unserer hauptamtlichen Mitarbeitenden auf gedruckte Glückwunschkarten und wandeln diese in etwas um, das bleibt und wächst: Baumpatenschaften!
Mit den eingesparten Mitteln von Papier, Druck und Versandkosten können wir jährlich bis zu drei Baumpatenschaften im Leipziger Stadtgebiet finanzieren. Die Standorte unserer Johanniter-Bäume teilen wir einmal pro Jahr unseren Mitarbeitenden mit, so dass die „Geburtstagsbäume“ auch besucht werden können.
Seit 2024 ist die Fahrradstaffel wieder Teil unseres Sanitätsdienstes der Johanniter. Da sich unter unserem stetig wachsenden Ehrenamt viele passionierte Fahrradfahrer:innen befinden, wurde das Projekt zu neuem Leben erweckt.
Die Fahrräder ermöglichen es den Einsatzkräften, sich auf engem Raum und in Bereichen mit vielen Menschen gut fortzubewegen. Während der Fahrt entstehen vor Ort keine Abgase. Abhängig von Strecke, Verkehrslage und den örtlichen Gegebenheiten, ist unsere Fahrradstaffel mitunter sogar schneller am Einsatzort als ein motorisiertes Einsatzfahrzeug.
Beim Leipzig Marathon legten unsere Einsatzkräfte beispielsweise jeweils bis zu 20 Kilometer mit dem Rad zurück. So wird der Einsatz ganz nebenbei ein Gesundheitsbooster und macht dem betrieblichen Gesundheitsmanagement Konkurrenz.