Solidarität macht vieles möglich
Menschlichkeit und Zusammenhalt sind eine gute Basis, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Darauf weisen die Johanniter zum Internationalen Tag der Solidarität am 20. Dezember hin.
Kriege, Krisen, Wirtschaftsflaute und obendrauf das Dauerthema Klimawandel: „Da kann schon der Eindruck entstehen, das alles sei doch gar nicht mehr zu bewältigen“, sagt Theresa Batta, Pressesprecherin bei den Johannitern in Würzburg. „Umso wichtiger ist es, füreinander einzustehen und für gemeinsame Ziele einzutreten. Das gibt Halt und wirkt dem Gefühl entgegen, Herausforderungen allein und machtlos gegenüberzustehen.“
Hebel für soziale Gerechtigkeit
2005 erklärte die Generalversammlung der UN den 20. Dezember zum Welttag der Solidarität: Sie zähle zu den fundamentalsten und wichtigsten Werten der menschlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Aus gutem Grund, betonen die Johanniter. „Wir alle sind auf Gemeinschaft angewiesen“, sagt Batta. „Solange unser Alltag läuft, ist uns das kaum bewusst. Dabei profitieren wir, etwa bei der Krankenversicherung, ständig von einer solidarischen Gemeinschaft. Wie wichtig diese ist, zeigt sich spätestens dann, wenn wir aus irgendeinem Grund Beistand brauchen oder große Herausforderungen zu bewältigen sind.“ Solidarität bedeute, anderen in schwierigen Zeiten zu helfen. Sich für gemeinsame Ziele einzusetzen und für soziale Gerechtigkeit stark zu machen.
Zeichen der Anteilnahme
„Letztlich ist Solidarität ein Ausdruck von gelebter Menschlichkeit und von Zusammenhalt“, so Batta. Auch 2026 haben zum Beispiel wieder zahllose Menschen und viele Unternehmen den Johanniter Weihnachtstrucker unterstützt: Sie ermöglichen dadurch Hilfspakete für notleidende Menschen in Südosteuropa sowie, seit der Corona-Pandemie, auch für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland.
„All diese Spenderinnen und Spender senden ein klares Signal, dass sie hinschauen. Dass es ihnen nicht egal ist, wie es anderen geht. Jedes Jahr ist es wunderbar, diese Solidarität zu erleben. Auch für die Empfängerinnen und Empfänger sind die Päckchen mehr, als dringend benötigte praktische Hilfe. Sie sind ein Zeichen, dass sie trotz aller Not nicht vergessen, sondern Teil der menschlichen Gemeinschaft sind.“